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Antrittsbesuch des Bundesminister der Verteidigung

Am 11.01.2010 hatte der Bundesministers der Verteidigung, Dr. Karl-Theodor Freiherr zu Guttenberg, seinen Antrittsbesuch bei der Luftwaffe! Diesen absolvierte er beim JG 74 in Neuburg a. d. Donau.

siehe hierzu auch: www.luftwaffe.de, Neuburger Rundschau, Donaukurier, br-online


20-Jahr-Feier RK –Rudelzhausen und 1./JG 74 

Am 16.07.1985 stürzte bei Rudelzhausen in der Hallertau eine Phantom F-4F ab. Die beiden Besatzungsmitglieder, Major Helmar Wallrath und Hauptmann Mathias Heichele sind dabei tödlich verunglückt.

Die Reservistenkameradschaft Rudelzhausen, unter der Leitung ihres Vorsitzenden Wilhelm Leiminer, sah sich durch dieses Unglück veranlasst an der Unfallstelle ein Feldkreuz mit den Namen der Verunglückten zu errichten und damit auch gleichzeitig die Verpflichtung zu übernehmen das Kreuz auf Dauer zu pflegen.

Die aus diesem tragischen Anlass entstandenen Kontakte vertieften sich im Laufe der Jahre, so dass die RK-Rudelzhauen den Wunsch äußerte mit der 1. Jagdstaffel eine Partnerschaft einzugehen. Diese wurde am 17.10.1987 offiziell besiegelt. Der damalige Staffelkapitän Major Rütze und der Vorsitzende der RK-Rudelzhausen Hauptfeldwebel d. R. Wilhelm Leiminer unterzeichneten die Partnerschaftsurkunde unter dem Motto „ Kameraden hat man viele – Freund nur einen“.

Am 17.10.2007 jährte sich diese Partnerschaft zum 20ten Mal. Dies war Grund genug am 26.10.2007 im Liegenschaftsgebäude der 1. Jagdstaffel gebührend zu feiern. Der Einladung folgten unter anderen 40 Gäste aus Rudelzhausen, 15 Personen mit der seit 1980 befreundeten Schützengilde Pillersee aus Südtirol, sowie zahlreiche ehemalige Staffelangehörige der 1. Jagdstaffel, so dass die Jubiläumsfeier mit 130 Teilnehmern im würdigen Rahmen stattfinden konnte. Unter den Gästen durften wir den ehemaligen Staffelkapitän Herrn Generalmajor Karl Müllner begrüßen. 

Das durch den Projektoffizier Hauptmann J. E. vorbereitete Rahmenprogramm gestaltete sich wie folgt:

Um 10:30 Uhr wurden die Freunde aus Rudelzhausen und Südtirol mit einem Weißwurstfrühstück im früheren Staffelgebäude empfangen.

Als Nachmittagsprogramm organisierte Hauptmann E. für die Gäste die Besichtigung der Waffensysteme EF-2000 und Phantom F- 4 F, die Einweisung in die Simulatoren, sowie ein Vergleichsschießen im AGSHP-Simulator.

Abends gegen 18:00 Uhr wurde das Spanferkel für die Gäste und den kurz vorher eingetroffenen ehemaligen Staffelangehörigen von unseren Köchen Herrn Steidl und Herrn Krammer serviert.

Nach diesem Festessen ergriff der Staffelkapitän Major S. die Gelegenheit vor versammelter Gemeinschaft eine kurze Ansprache zu halten, in der er in erster Linie die anhaltende Treue in dieser Partnerschaft besonders lobte. Anschließend überreichte er Frau Frida Heigl aus Rudelzhausen, die zur Beschämung aller aktiven Soldaten und Reservisten das Vergleichsschießen im AGSHP gewonnen hat, den Schützenpokal. Hauptfeldwebel d. Res. Wilhelm Leiminer bestätigte die lobenden Worte des Staffelkapitäns und verteilte als Zeichen der Verbundenheit an alle Angehörigen und Ehemaligen der 1. Jagdstaffel eigens für diesen Anlass gefertigte Krawattennadeln. 

Um den Abend passend ausklingen zu lassen, wurde für die Gäste die Gruppe „Hoagarten Tierham“ verpflichtet, die mit zünftiger Stubenmusik und verschiedenen Einlagen für fröhliche Stimmung sorgten. Zusammen mit einigen Rudelzhausenern stimmten sie unter anderem das Hallertauer Hopfenlied an.

Nachdem der Abend gegen 23:00 Uhr nach vielen innigen Gesprächen seinen rühmlichen Abschluss fand, verabschiedeten sich die Gäste aus Rudelzhausen und Südtirol mit den Worten:

„Dies war wirklich ein gelungenes Fest!“

Für die reibungslose Vorbereitung und Durchführung dieser Veranstaltung bedanken wir uns beim Projektoffizier Hauptmann E. und stellvertretend für das komplette Organisationsteam ,dem Spieß der 1. Jagdstaffel Stabsfeldwebel G. H. und allen, die für das Gelingen mitverantwortlich waren.Hier zur


"Hopfa Zupfa" bei der RK Rudelzhausen am 01.09.2007

Wieder einmal zeigte sich wie die Kameradschaft zwischen der "RK" und der "Falkenstaffel" hoch gehalten wird. So fand man sich am 01.September 2007 bei Frieda und Hans zusammen zum "Hopfa Zupfa".
Organisiert vom Holgi traf man sich um 12:00Uhr am Fliegerhorst in Neuburg von wo aus wir uns zusammen in Richtung Rudelzhausen auf den Weg gemacht haben.

Nach dem Eintreffen bei Frieda und Hans auf dem Hof begüßte man sich herzlich und nach dem ersten Stärkungstrunk wurde dann auch schon eine deftige Mahlzeit serviert.

Danach hielt dann der Vorstand der "RK" Willi L. und der Staffelkapitän der "Falkenstaffel" Jürgen S. eine kurze Ansprache und anschließend ging es dann mit musikalischer Begleitung zum Nachbar-Bauern bei dem wir uns ein Bild davon machen konnten wie heutzutage so eine Hopfenernte bei einem Großbetrieb abläuft.

Nachdem wir alle Betriebsabläufe gesehen und erklärt bekommen haben marschierten wir zurück zum Hof von Frieda und Hans.

Dort konnten wir uns dann noch einmal stärken um dann rauszufahren aufs Feld zum "Hopfa Zupfa" wo wir nun selbst einmal wie im alten Stil die Grundzutat für den edlen Gerstensaft ernteten. Nach getaner Arbeit (was natürlich nur symbolischen Charakter hatte) wurde noch einmal ein kurzer Festumzug um den Hof von Frieda und Hans herum durchgeführt.

Bei Bier,Schnaps und gutem Essen fand man sich dann in der Scheune von Frieda und Hans wieder zusammen um den Abend mit musikalischer Umrahmung und vielerlei unterhaltsamen Gesprächen gemütlich ausklingen zu lassen.


Nachruf Oberst a.D. Falck

Am 13.03.2007 verstarb im Alter von 96 Jahren der „Ehrenfalke“ und Freund der 1. Jagdstaffel des Jagdgeschwader 74, Oberst a.D. Wolfgang Falck.
Während der Trauerfeier am 25. März 2007 nahmen viele aktive sowie ehemalige Angehörige der 1. Jagdstaffel und des Geschwaders von ihm Abschied.

Wolfgang Falck wurde am 19. August 1910 in Berlin, der Hauptstadt des damaligen Kaiserreiches geboren. Nach bestandenem Abitur trat er in das Heer ein, und zählte, da es nach dem 1. Weltkrieg keine deutschen Luftstreitkräfte gab, bald zu den Wenigen, die in geheimgehaltenen Lehrgängen an der deutschen Verkehrsfliegerschule und anschließend in Lipzek, Russland, zum Jagdflieger ausgebildet wurden.
Verschiedene Verwendungen schlossen sich an, und nach Gründung der Luftwaffe, ging Oberst a.D. Falck im März 1935 als Jagdflieger und Lehrer zur Jagdfliegerschule Schleißheim.
Anschließend wurde er Geschwader-Adjudant im Jagdgeschwader „Richthofen“, übernahm als Staffelkapitän die 7.Staffel und im April 1939 die 2. Staffel des ZG 26.
Nach Kriegsausbruch zeichnete er sich in Luftkämpfen aus, wurde Gruppenkommandeur der 1. Gruppe des ZG 26 und am 1. Oktober 1940 als Major mit dem Ritterkreuz ausgezeichnet.
Aufgrund einer von ihm verfaßten Studie über die Bombenabwehr bei Nacht, wurde er mit der Aufstellung des ersten Nachtjagdgeschwaders beauftragt, und wurde dessen Kommodore. Eine Aufgabe, die er mit seiner Zielstrebigkeit, seiner Erfahrung und Führungsqualität verantwortungsvoll ausführte und damit eine neue Seite im Luftkrieg, die der Nachtjagd, aufschlug.
Ab Juli 1943 folgten verschiedene Verwendungen in hohen Generalstabsstellen, in denen er aber immer seine eigene Meinung klar vertrat, was ihm nicht immer das Wohlwollen der Führungsebene einbrachte. Der vorherrschenden politischen Ideologie war er nie verbunden, was ihm einmal auch nahezu zum Verhängnis wurde.
Nach kurzer Gefangenschaft am Ende des Krieges bewährte sich Wolfgang Falck im zivilen Berufsleben, zuletzt als Berater der McDonnalds Flugzeugwerke, dem Hersteller des bis heute im Jagdgeschwader 74 eingesetzten Waffensystem F4-F „Phantom“.
Als das Jagdgeschwader 74 im Jahre 1961 in Dienst gestellt wurde und ausgerüstet mit der F-86K als einziges deutsches Allwetterjagdgeschwader der NATO unterstellt wurde, übernahm die 1. Jagdstaffel ein Wappen, welches die Staffelangehörigen bis zum heutigen Tag mit Stolz tragen.
Herausragendes Merkmal dieses Wappens ist der Falke, der dem Familienwappen von Oberst Flack entnommen wurde.
Aufgrund einer Einladung der Staffel besuchte er im März 1973 die 1. Jagdstaffel in Neuburg und schrieb damals in die Staffelchronik: „Zum Beginn einer neuen traditionellen und sachlichen Verbindung freue ich mich, Gast bei der 1./ JG 74 sein zu dürfen und wünsche allen Angehörigen, daß sie stets glücklich mit dem silbernen Falken fliegen mögen.“
Es entwickelte sich eine enge, freundschaftliche Beziehung zwischen Wolfgang Falck und „seiner“ Jagdstaffel, der Falken-Staffel, die bis heute Bestand hat.
Seit 1980 besuchte ihn die Falken-Staffel jedes Jahr zum sogenannten „Falck-Wochenende“ in seiner neuen Wahlheimat.
Dieses Falck Wochenende wird in seinem Andenken weiter fortbestehen und weiterhin Brücken schlagen zwischen dem Alter und der Jugend – ein Band der Einheit und der Kameradschaft.
Neben dem Falck-Wochenende wurde Wolfgang Falck zu allen Festen der Staffel als Ehrengast und „Ehrenfalke“ eingeladen. Insbesondere sein 90-igster Geburtstag, den er mit der Staffel in Neuburg beim JG 74 feierte, wird uns noch lange in Erinnerung bleiben.
Oberst Falck überzeugte mit seiner bescheidenen, eindringlichen, menschlichen engagierten Art und seinem humorvollen Wesen die jungen Angehörigen der Staffel, daß auch heute in der Luftwaffe von heute noch Werte wie Verantwortungswille, Pflichtbewußtsein, Treue und Fürsorge ihre Geltung haben. Er gilt seinen Falken als Vater der Staffel und wird von seinen fliegerischen „Enkeln“ verehrt und in steter Erinnerung bleiben.
Die Angehörigen der 1. Jagdstaffel danken Wolfgang Falck für seine Freundschaft und Kameradschaft.
Er hat seinen letzten Flug angetreten, aber der Falke im Wappen der Falken-Staffel wird in seinem Andenken weiterfliegen.

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Kesselfleischessen bei der RK Rudelzhausen am 14.04.2007

Schon längst ist die Partnerschaft zwischen der Reservistenkameradschaft "RK Rudelzhausen" und der Falkenstaffel JG 74 zur Tradition geworden; eine Tradition, die nicht nur auf dem Papier besteht!

Dies zeigt sich immer wieder bei den verschiedensten Veranstaltungen bei denen sich Angehörige der "Falkenstaffel" und der "RK Rudelzhausen" zusammenfinden.

So fand auch heuer wieder das traditionelle "Kesselfleischessen" bei Hans und Frieda von der "RK Rudelzhausen" am 14.04.2007 statt.

In der Galerie befinden sich ein paar Bilder von der Veranstaltung.

Nicht auf den Bildern zu sehen ist der Webfalke "Hans R." der natürlich auch wie schon in den vergangen Jahren mit dabei gewesen ist, aber selber damit beschäftigt war fleißig zu fotografieren

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Einflug des Eurofighters

Am 25.07.06 war es soweit. Das Jagdgeschwader 74 nahm die ersten Eurofighter entgegen. Angeführt vom Befehlshaber des Luftwaffenführungskommandos, Herrn Generalleutnant Kreuzinger-Janik, schwebten 5 Eurofighter auf den Fliegerhorst Neuburg ein. Die neuen Jäger wurden sehnlichst erwartet, bedeuten sie doch der Beginn eines neuen Zeitalters bei den Falken, der ersten operationellen Staffel der Bundeswehr. Gleichzeitig endet langsam die Ära der guten alten Phantom.

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Falken im Rausch der Geschwindigkeit

Am 21.04 2005 führte die Firma Sportwagenmanufaktur Gumpert mit ihrem Supersportwagen Apollo Testfahrten im Jagdgeschwader 74 durch. Veranstaltet wurde dies natürlich von der Falkenstaffel. Die Falken kamen selbstverständlich in den Genuss der Beschleunigung dieser "Rakete auf vier Rädern"

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Falken-Treffen 2005

Am 29.04.2005 und 30.04.2005 führte die 1. Jagdstaffel ihr lange erwartetes Falken-Treffen durch. Alle die jemals einen Falken auf der Brust trugen waren eingeladen. Viele folgten dem Ruf und kamen bei strahlendem Sonnenschein in den Falken-Horst. Die F-86 Pioniere, F-104 Starfighter Cracks, die DO 28 Jockeys, die F-4 Phantom Piloten und Waffensystemoffiziere der ersten Stunde verbrachten bei so manchem kühlen Bier ein paar erlebnisreiche Stunden.

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Air-Policing Baltikum/Litauen

Von Juni 2005 bis September 2005 unterstütze die Deutsche Luftwaffe die 3 baltischen Staaten Estland, Lettland und Litauen bei lufthoheitlichen Aufgaben im Rahmen der NATO. Von fliegender Seite mit dabei waren das Jagdgeschwader 71 "Richthofen" und natürlich das Jagdgeschwader 74. Die Falken waren mit die ersten bei unseren neuen Freunden...

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Militär-Patrouille 2005

Die 1. Jagdstaffel ist auch dabei wenn es "nichtfliegerische" Dinge geht. Hier ein paar Impressionen von unserer Militärpatrouille 2005. Ein gemischtes Team der Falken-Staffel und Zapata-Staffel belegte bei diesem 2-tägigen Event den 3. Platz. Nicht schlecht für Menschen die sich lieber in der Luft bewegen...

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